Katholische Bundesarbeitsgemeinschaft Integration durch Arbeit im DCV (IDA) - Integrationspreis 12. Mai 2009

www.ida.caritas.de
2009
Integrationspreis 12. Mai 2009
Fachtagung Kath. BAG IDA 2009
Fachtagung Sozialkaufhäuser 11.02.2009





Bundesarbeitsgemeinschaft Integration durch Arbeit tagt in Trier am 12. Mai 2009

Landkorb, second hand-boutique und Gepäckträger: Integrationspreis für drei Projekte



Im Rahmen der Mitgliederversammlung und Jahrestagung der Bundesarbeitsgemeinschaft Integration durch Arbeit im Deutschen Caritasverband (BAG IDA) sind am 12. Mai in Trier drei Projekte mit dem Integrationspreis IDA ausgezeichnet worden. Diözesan-Caritasdirektor Heinz-Josef Kessmann, Vorsitzender der BAG IDA, hob in seiner Laudatio die positive Wirkung hervor, die solche innovativen Projekte auf andere Träger haben könnten, und übergab die Preise an die Projektvertreter.

Integrationspreis 2009
Erster Preis für das Projekt Lommartzscher Landkorb

Den ersten Preis erhielt das Projekt "Lommartzscher Landkorb - Modellprojekt zur Gestaltung einer wirtschaftlichen Eigenständigkeit von Langzeitarbeitslosen" in Trägerschaft des Caritasverbandes für das Dekanat Meißen e.V. Dies ist eine Kooperative, die Arbeitslosen eine eigene Existenz durch den Verkauf landwirtschaftlicher Produkte aufzubauen hilft. Vor dem Hintergrund, dass der Arbeitsmarkt in der Region Lommatzsch für die zahlreichen Erwerbslosen keine realen Chancen auf einen Arbeitsplatz bietet, kommt diesem Projekt besondere Bedeutung zu. In dem kleinen Laden des "Lommartzscher Landkorb" werden frische Lebensmittel in kleinen Mengen und guter Qualität angeboten.

Zweiter wurde die "second hand-boutique PragA", ein Arbeitsprojekt des Caritasverbandes für Stuttgart e.V. und der Kirchengemeinde St. Georg, in dem langzeitarbeitslose Menschen, vor allem Migrantinnen, durch den Verkauf gebrauchter Kleidung eine Perspektive bekommen.

Den dritten Preis bekam der "Gepäckträgerservice München Hauptbahnhof", der vom Katholischen Männerfürsorgeverein München aufgebaut wurde. Diese Dienstleistung bieten ehemals wohnungslose Männer an, die auf dem ersten Arbeitsmarkt kaum Chancen zu einer Wiedereingliederung finden.